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Praktische Weihnachtstipps für Online-Händler

Tipps für das Weihnachtsgeschäft

Jetzt ist der perfekte Augenblick, um sich auf die umsatzstärksten Wochen im E-Commerce vorzubereiten. Mit Gutscheinen, weihnachtlichen Rabatten oder winterlichem Shop-Design versucht man zahlreiche Kunden zu begeistern. Bei aller Feststimmung darf man die rechtliche Seite nicht vergessen, sonst findet man schnell eine Abmahnung unter’m Weihnachtsbaum. Die häufigsten rechtlichen Fragen im Advent beantworten wir Ihnen direkt hier in unserem Weihnachts-FAQ!

Weihnachts-FAQ für Online-Händler

Wenn auch Sie über Weihnachten wohlverdienten Urlaub machen möchten und keine Bestellungen bearbeiten, müssen sie das ihren Kunden mitteilen. Ein einfacher Hinweis, dass sie sich im Betriebsurlaub befinden und die Bestellungen danach bearbeiten, ist nicht ausreichend. Besser ist es, entweder die Lieferzeiten anzupassen, oder den Warenkorb abzuschalten.

Auch wenn es nett gemeint ist, Weihnachtsgrüße via E-Mail stellen in der Regel Werbung dar, die nicht einfach so versendet werden darf. Sie sollten sich vorher ausdrücklich eine Einwilligung der Kunden eingeholt haben. Die Einwilligung sollte am besten mittels einer “Checkbox” eingeholt werden, sodass der Kunde aktiv zustimmen muss. Vor der Einwilligung muss der Kunde darauf hingewiesen werden, dass er diese Zusage jederzeit widerrufen kann. Außerdem muss in der Datenschutzerklärung auf den E-Mail-Versand aus Werbezwecken hingewiesen werden. 

Eine Ausnahme kennt der Gesetzgeber bei Bestandskundenwerbung. Bestandskunden darf Werbung per E-Mail über ähnliche Waren und Dienstleistungen geschickt werden, wenn der Kunde beim Kauf seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat. Was ähnliche Waren oder Dienstleistungen sind, ist nicht definiert. Da es sich um eine Ausnahmeregel handelt, wird der Begriff allerdings eher eng ausgelegt. Das Bewerben von Zubehör und Ersatzteilen fällt allerdings unter den Begriff der ähnlichen Waren. Im Rahmen einer solchen Bestandskundenwerbung kann die Mail natürlich zusätzlich auch Weihnachtsgrüße enthalten. Reine Weihnachtsgrüße fallen allerdings nicht unter den Begriff der Bestandskundenwerbung.

 

Wenn bereits eine Einwilligung für die Versendung eines Newsletters vorliegt, können Weihnachtsgrüße natürlich im Rahmen dieses Newsletters versendet werden.

Um im Weihnachtsgeschäft möglichst viele Kunden in den eigenen Shop zu locken, bieten viele Händler Rabattaktionen an. Händler sollten allerdings darauf achten, die Aktionen rechtssicher zu gestalten. Die Bedingungen für die Aktion müssen den Kunden genau mitgeteilt werden. Dazu gehört auch, welche Produkte der Aktion ausgenommen sind, ob die Rabattaktionen mit anderen Aktionen kombinierbar ist und wie lange die Aktion geht. 

Wenn sie die Artikel direkt im Shop günstiger anzeigen, sollten sie vorsichtig sein bei sogenannten „Streichpreisen“. Der durchgestrichene Preis darf nicht wahllos gewählt worden sein. Für den Kunden muss erkennbar sein, ob es sich lediglich um eine unverbindliche Preisempfehlung handelt oder ob der Preis vorher tatsächlich verlangt wurde.

Gewinnspiele eignen sich besonders gut für Adventskalender-Aktionen. Etwa in der Form, dass im Dezember an jedem Tag, bis zum 24. eine Kleinigkeit verlost wird. 

Die Bedingungen für das Gewinnspiel müssen den Kunden klar und deutlich mitgeteilt werde und zum Nachlesen verfügbar sein. Die Teilnahmebedingungen sollten auch klären, ob es eine Altersbeschränkung für das Gewinnspiel gibt.  In einer Datenschutzerklärung muss den Kunden außerdem erklärt werden, was mit den Daten passiert, die im Zuge des Gewinnspiels erhoben wurden, wie etwa die E-Mail-Adresse. Außerdem sollte den Kunden mitgeteilt werden, wie hoch der Warenwert ist, den sie gewinnen können. 

Bedenken Sie auch, dass die Gewinnchancen vom Kauf von Waren oder Dienstleistungen nicht abhängen dürfen.

Gutscheine sind gerade in der Weihnachtszeit besonders beliebt. Beim Verkauf von Gutscheinen sollte darauf geachtet werden, dass das Ausstellungsdatum auf dem Gutschein vorhanden ist. Die Gutscheine sollten außerdem eine angemessene Gültigkeit von drei Jahren haben und auf andere Personen übertragbar sein. Darauf müssen die Kunde auch hingewiesen werden.

Wenn ein Geschenk mal doch nicht so gut ankommt, sind viele Kunden froh, wenn sie nach den Feiertagen genug Zeit haben, das Geschenk wieder zurückzugeben. Als Händler ist es möglich, das gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsrecht zu verlängern. Eingeschränkt werden darf das gesetzlich vorgegebene Widerrufsrecht dabei allerdings nicht. Die Konditionen der Rückgabe (zum Beispiel die Retourenkosten) müssen dem Kunden bei Vertragsschluss genau erläutert werden.

Bei den Versandangaben ist große Vorsicht geboten, da diese einer der häufigsten Abmahngründe sind. Wer seinen Kunden versichern will, dass die Ware pünktlich zum Fest unter dem Weihnachtsbaum liegt, sollte eine der folgenden Formulierungen wählen:

 

„Heute (20.12.) bestellt - Lieferung bis zum Heiligabend garantiert”

 

Von Formulierungen wie „in der Regel“ und „voraussichtlich“ sollte abgesehen werden. 

Bei der Berechnung der Lieferzeit sollten Banklaufzeit und Versandwege unbedingt mit beachtet werden.

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  • Weihnachtsrabatte Wie führe ich Rabattaktionen rechtssicher durch?

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